Snacks, für die keine Plastiktüte sterben musste

Mädelsabend! Das heißt Klatsch und Tratsch, Knabbereien und Prosecco. Klischee? Egal, das ist wichtig und gut so.

Knabbereien selbst zu machen ist eigentlich kein Problem, höchstens eine Zeitfrage. Cracker backen nimmt schon etwas Zeit in Anspruch und die hatte ich diesmal nicht. Aber es gibt auch flottere Alternativen:

  • Käse unverpackt kaufen ist relativ einfach, wenn man einen Käseladen in der Nähe hat, wo das geht. In München hat man z.B bei Herrmannsdorfer gute Chancen.
  • Süßkartoffel-Chips: Je nachdem, wie schnell man schnippelt, ist das eine Sache von 5 Minuten Vorbereitung und 20 Minuten im Ofen, während der man auch etwas anderes machen kann: Die Schale kann man dran lassen, wenn man vorher gründlich wäscht. Süßkartoffel in dünne Scheiben schneiden. Die Scheiben in etwas Öl, Salz und Gewürzen wenden, auf ein Backblech und bei 180 Grad in den Ofen. Nach 15 bis 20 sind die Süßkartoffel-Chips fertig und echt lecker.
  • Noch weniger Aufwand sind gebackene Kichererbsen. Die macht man im Prinzip genauso wie die Süßkartoffel-Chips, nur dass es noch schneller geht, weil man nichts schneiden muss. Voraussetzung ist aber, dass man schon schon ein Glas Kichererbsen vorgekocht hat.
  • Als süße Snacks gab es selbst gemachte Schokolade. Dazu je zwei EL geschmolzene Kakaobutter und Kokosöl vermischen, mit je zwei TL Kakaopuler und Zucker oder anderer Süße mischen (aber Vorsicht, flüssiges wie Honig oder Agavendicksaft setzt sich ab und macht die Schokolade an der Unterseite klebrig), in Förmchen füllen, oder am Stück festwerden lassen, eventuell noch Zutaten wie Nüsse oder Rosinen darüber streuen, dann im Kühlschrank fest werden lassen. Das Zubereiten selbst geht sehr schnell, weil man nur die Zutaten zusammenschütten muss, aber zum Festwerden braucht es etwas Zeit. Also besser schon ein, zwei Stunden vorher zubereiten. (Kakaobutter, Kokosöl und Kakaopulver habe ich zwar auch verpackt gekauft, aber bei so viel Schokolade, wie ich daraus machen kann, ohne Alufolie und Papier drum herum zu haben, ist das schon eine Verbesserung.)

Das ist natürlich schon mehr Aufwand, als eine Tüte Chips zu öffnen, aber es zeigt ja auch die Wertschätzung des Besuchs, wenn man etwas anbietet, für das man ein wenig Zeit investiert hat.

Bleibt noch das Problem mit dem Prosecco. Da fällt eine Glasflasche an Müll an. Warum gibt es Bier in Pfandflaschen, Wein und Sekt aber nicht? Oder zumindes nicht einfach erhältlich. Wenn man sucht, findet man hier sicher auch Kreislaufsysteme.

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