Freitags-Fail: Hülsenfrüchte einkochen

Freitags geht es ab jetzt immer mal wieder über Dinge, die ich selbst gemacht habe. Und weil dabei auch ab und zu etwas schief geht, gibt es jetzt die Kategorie Freitags-Fail: Geschichten über Dinge, die nicht geklappt haben.

Z.B. Hülsenfrüchte einkochen. Ich habe einen sehr ausführlichen Artikel darüber gelesen, wie viel Müll man sparen kann, wenn man getrocknete Hülsenfrüchte kauft und die selbst einkocht, anstatt sie in Gläsern zu kaufen. Hört sich gut an. Ist bei mir aber schon zwei mal daneben gegangen.

1. Kichererbsen

Zunächst sah alles ganz gut aus. Die getrockneten Kichererbsen weichten über Nacht ein, kochten eine Stunde vor sich hin und landeten dann fast noch kochend in Gläsern. In den Gläsern bildete sich ein Vakuum und ich dachte, damit ist alles gut.

Einen Großteil verbrauchten wir recht schnell, zum Teil noch am gleichen Abend.

Zwei Gläser aber wanderten in den Schrank und hatten jetzt zwei Wochen Zeit, so eine richtig stinkige, schleimige Pampe zu entwickeln. Als ich das erste Glas öffnete dachte ich eher an Käse, aus an Kichererbsen.

Irgendwas muss schief gegangen sein, sie waren jedenfalls nicht mehr genießbar. Ich habe zwar gelesen, dass Hülsenfrüchte auf die Weise recht gut haltbar gemacht werden können, aber das kann ich nicht bestätigen. Für Tipps bin ich dankbar.

2. Erbsen

Bevor ich die zwei schleimigen Kichererbsengläser geöffnet habe, und noch dachte, das Einkochen wäre super einfach, müllreduzierend und günstig, versuchte ich das gleiche mit Erbsen.

Die kamen aber nicht nach dem Einweichen eine Stunde in den Topf, sondern 20 Minuten in den Schnellkochtopf. Das hatte ich als Tipp gelesen bei den Kichererbsen. Nur leider haben 20 Minuten Dampfdruck auf Erbsen einen anderen Effekt als auf Kichererbsen. Obwohl im normalen Topf die Garzeit gleich ist.

Heraus kam jedenfalls eine grüne Pampe. Sie schmeckte zwar trotzdem gut, ist aber eher für Suppe oder Brei geeignet. Nachdem ich inzwischen an der Haltbarkeit Zweifel habe (siehe oben), wird es ziemlich viel Erbsenpüree geben müssen in nächster Zeit.

Das ist alles noch etwas verbesserungsfähig…

4 Kommentare zu „Freitags-Fail: Hülsenfrüchte einkochen

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  1. Hallo Franziska,
    schade, dass es bei dir nicht geklappt hat. Das Foto sieht extrem gruselig aus 😉 Bei Hülsenfrüchten sollte man unbedingt richtig einkochen. In dem Fall 1 20min bei 100°C. Sonst ist die Wahrscheinlichkeit, dass die Konserve verdirbt einfach zu groß. Ich habe bisher nur mit 90min gepokert und es hat gehalten. Auf der sicheren Seite ist man aber mit 120min, auch wenn das einen höheren Energiebedarf bedeutet als nur heiß einfüllen. Auf der anderen Seite vermeidest du trotzdem die Herstellung des Einwegglases, die höheren Transportkosten zum Laden und die vom Laden zu dir. Gib der Sache noch eine Chance 🙂
    Viele Grüße
    Ariane

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