Müllometer – Medienschau KW 10

Kaufsucht

Hier das Gegenprogramm zu Zero Waste und Minimalismus. Das Video zeigt den 700 Quadratfuß großen Kleiderschrank eines Society-Girls aus Singapore:

https://www.facebook.com/bonkersclosets/videos/1800863239958855/

Autohandel

Die Dieselaffäre verunsichert die Autobesitzer. In Folge dessen lassen sie Autos verschrotten, die eigentlich noch ok wären. Stattdessen werden neue produziert und mit satten Rabatten verkauft. Und wer profitiert? Die Autoindustrie. Konsum in seiner Reinform. Mehr dazu schreibt SZ Online.

Kleidung

Eine super Geschichte! Das SZ Magazin schreibt über eine Frau, die aus Milchabfällen Kleidung herstellt. Ohne Chemie, trotzdem haltbar und noch dazu gut für die Haut. Die Motivation, daran zu forschen kam aus ganz privaten Gründen, als ihr Stiefvater an Krebs erkrankte und keine normale Kleidung mehr vertrug.

Wasser

Über die Absurdität, dass wir uns Mineralwasser verkaufen lassen, als sei es ein Lifestyle-Produkt, schreibt die NZZ. Wasser aus Neuseeland, Argentinien oder Südafrika verkauft sich vorzüglich in Europa, dagegen exportieren wir Wasser aus Deutschland nach Japan. Verrückt, oder? Ach ja, und die Qualität unseres Leitungswassers ist übrigens überwiegend großartig.

Lego

Lego will seine Produktion in Zukunft ohne Erdölpropdukte sicherstellen. 2017 verbrauchte Lego laut WiWo für 60 Milliarden Bausteine 77.000 Tonnen Öl. Bis 2030 will Lego für die gesamte Produktion nur nachhaltige Materialien benutzen, etwa Kunststoff auf Basis von Zuckerrohr oder Maisstärke. Doch auch Bioplastik bringe Nachteile mit sich, schreibt Utopia.

Kaffebecher

In Deutschland werden pro Jahr 2,8 Milliarden Einwegbecher weggeworfen. Augsburg arbeitet daran, dass dieser Müllberg schrumpft und führt ein Pfandsystem für Coffe-to-go-Becher ein. Dafür arbeitet die Stadt mit dem Unternehmen Recup zusammen, schreibt hallo Augsburg. Augsburg ist damit in guter Gesellschaft mit anderen Städten wie München, Köln, Rosenheim oder Ludwigsburg. Wo genau die Becher eingesetzt werden, kann man in der App nachschauen.

Plastikfreier Supermarkt

In den Niederlanden eröffnet ein plastikfreier Supermarkt. Etwas vollmundig heißt es beim britischen Independent, es sei der erste plastikfreie Supermarkt der Welt, was angesichts der zahlreichen Unverpackt-Läden hier in Deutschland etwas übertrieben klingt. Aber mit mehr als 700 Produkten ist es sicher einer der größten Läden dieser Art.

Bild: Pixabay

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