DIY-Putzlappen: was ich gelernt habe

Küchenrolle ist schon echt praktisch, das muss ich zugeben. Und bevor sich mein Mindset in Richtung Zero Waste gewandt hat, habe ich gar nicht hinterfragt, ob ich das wirklich brauche.

Wenn man auf Küchenrolle verzichtet, braucht man Lappen griffbereit und muss im Zweifel mehr waschen. Das ist natürlich etwas umständlicher, als Papier wegzuwerfen. Doch langfristig spart es wahrscheinlich Geld. Vor allem müssen keine Bäume dafür gefällt werden, auch wenn es natürlich Strom, Wasser und Waschmittel kostet, sie zu waschen.

Potentielles Lappenmaterial gibt es mit Sicherheit in jedem Haushalt: alte Handtücher, Bettwäsche, T-Shirts, die bereits die Deklassierung als Schlaf- oder Sport-Shirt hinter sich haben.

Eigentlich braucht man die alten Textilien nur in Stücke schneiden und loswischen.

Wenn es aber ans Waschen geht, wird die Sache ein kleines bisschen knifflig.

T-Shirt-Lappen verfangen sich leider leicht in der Dichtung der Waschmaschine, man braucht also noch ein Wäschesäckchen. Das wurde mir bereits bei den Feuchttüchern klar. Dafür muss man diese Lappen nicht versäumen, da sie kaum ausfransen.

Anders Lappen aus alten Handtüchern. Bei meinem ersten Versuch schnitt ich das Handtuch einfach in handliche Stücke und steckte sie nach Gebrauch in die Waschmaschine. Dort fransten sie richtig schön aus, die Fäden verknoteten sich und ich musste ein einziges Knäuel aus ungefähr zehn Stoffstücken entwirren.

Das ist also keine Variante für Nähfaule. Einen Abend an der Nähmaschine muss man investieren, die Lappen einsäumen. Aber dann kann es losgehen. Die Lappen dann in die Wäsche zu werfen ist nicht sehr viel mehr Aufwand, als Küchenrolle in den Müll zu werfen und dafür öfter den Müll raus zu bringen.

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