Wunsch und Wirklichkeit

Seit einem halben Jahr kann man unseren Haushalt als Zero-Waste-orientiert bezeichnen. In der Zeit hat sich enorm viel getan, wir überdenken jeden Kauf, reduzieren die Zahl der Gegenstände und Produkte, die uns umgeben. Zumindest versuchen wir es. Allerdings läuft nicht alles ganz rund.

Daher hier ein ehrliches Fazit:

Lebensmitteleinkauf

Das funktioniert mit frischen Lebensmitteln ziemlich gut. Unsere zentralen Anlaufpunkte sind Bioladen, Käseladen und Bäckerei. Trockene Zutaten wie Reis, Hülsenfrüchte, Haferflocken, Mehl etc. bekommen wir mit überschaubarem Aufwand nicht unverpackt, deshalb fallen da noch einige Papier- und Plastikverpackungen an. Auch Glasflaschen gibt es noch ein paar. Wobei ich sie auch gerne als Ersatz für Plastikboxen zur Aufbewahrung von Resten oder zum Transport benutze.

Allerdings bedarf es schon einer gewissen Vorbereitung und es kann auch vorkommen, dass der Kühlschrank ziemlich leer ist und einer von uns schnell noch auf dem Heimweg etwas besorgen muss. In diesen Situationen kommt dann doch mal der verpackte Käse mit. Auch wenn sich die Tochter ab und zu Schokokekse wünscht, gibt es eine Ausnahme.

Vor allem viele Fertigprodukte sind ja praktisch nur verpackt zu kaufen: Gnocchi, Tortellini, Kekse usw. Das ist vielleicht der größte Teil an Convenience, auf den wir bewusst verzichten. Gleichzeitig umgehen wir damit aber auch all die Zusatzstoffe, die das essen schön, frisch und haltbar machen sollen.

Außerdem muss man ziemlich schnell sein. Beim Bäcker etwa. Schneller, als ich sagen kann „ich nehme die Breze gerne auf die Hand“, ist sie schon in der Tüte.

Insgesamt sind wir zwar weit von „Zero“ entfernt, aber ich freue mich über jede einzelne Plastikverpackung, die nicht in unserem Müll landet.

Drogerie

Hier gibt es einige Dinge, auf die ich nicht verzichten will, aber auch einiges, das ich nicht mehr kaufe. Windeln sind vielleicht unser größter Müll-Posten. Ich habe zwar einen Satz Stoffwindeln, allerdings komme ich mit dem nicht klar. Noch ein dreiviertel Jahr, dann dürfte sich das auch erledigt haben. Aber sonst brauchen wir wenig von dort. Kinderzahnpasta, Sonnencreme, Klopapier.

Selbermachen

So vieles kann man günstig und mit überschaubare Aufwand selber machen: Deo, Brotaufstriche, Sojamilch usw. Die Wahrheit ist natürlich, dass das Zeit kostet. Manchmal nervt das, manchmal kommen wir nicht dazu. Aber manchmal habe ich auch Lust, in der Küche zu stehen und zu experimentieren. Und vieles geht ganz flott, wenn man es ein paar Mal gemacht hat.

Der Blog

Einigen dürfte es aufgefallen sein: ich konnte meine Schlagzahl nicht halten. Ich hatte einen guten Rhythmus von ca. drei Artikeln pro Woche, habe zuletzt aber pausiert. Zu viel war außenrum los. Leider gibt es auch hier einen kleinen Gap zwischen Wunsch und Wirklichkeit. Das liegt nicht daran, dass mir die Themen ausgehen würden. Ich werde euch auch weiterhin mit hoffentlich interessanten Artikeln versorgen, nur in größeren Abständen.

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