Green Travelling

Mein Urlaub dieses Jahr wird etwas anders, als in den vergangenen Jahren. Ich werde mit ein paar Anderen neun Tage lang über die Alpen gehen.

Keine große Flugreise (habe ich eh schon lange nicht mehr gemacht), kein bruzzeln am Strand. Schwitzen werde ich trotzdem. Aber wahrscheinlich auch frieren, fluchen und staunen. Wir gehen vom Königssee bis zu den drei Zinnen (siehe Foto) in Südtirol. Für die Anreise brauchen wir zwei Autos, für die Rückreise den Zug, für den Weg dazwischen die Wanderschuhe und auch mal einen Bus. Insgesamt aber freue ich mich über eine sehr überschaubare CO2-Bilanz.

Das war zwar nicht das vorrangige Ziel, als ich mich entschlossen habe, mitzugehen, ist aber ein schöner Nebeneffekt.

Etwas kniffliger wird es bei der Ausrüstung. Den Großteil (Rucksack, Schuhe etc.) habe ich zwar ohnehin bereits. Aber was noch dringend fehlten, waren Regenkleidung und ein paar gute Woll-Sachen. Ehrlich gesagt verstehe ich eh nicht, warum die meisten Leute sich am Berg anziehen wie Outdoor-Clowns. Oder wie deutsche Touristen. Eine ganze Outdoor-Industrie hat es geschafft, die Leute davon zu überzeugen, dass man es nur mit Funktionshose und atmungsaktivem Shirt schafft, einen Berg zu erklimmen.

Überzeugen ließ ich mich von Shirts aus Merino-Wolle. Die sind schön warm, trocknen schnell und zwei habe ich Second-Hand bei Kleiderkreisel gefunden.

Neu gekauft habe ich eine Leggins aus Schurwolle und ein superleichtes Mikrofaser-Handtuch. Da habe ich keine bezahlbare, nachhaltige Alternative gefunden. Baumwolle ist einfach schwerer und muffelt nach ein paar Tagen.

Auch die Regenhose und -Jacke musste ich neu kaufen. Nach zwölf Jahren halten die alten einfach nicht mehr zuverlässig trocken. Für die neuen kamen die Marken Patagonia und Vaude in Frage. Beide benutzen recycelte Kunststoffe und produzieren so umweltfreundlich wie möglich. Entschieden habe ich mich für Vaude. Der Preis und das Gewicht waren ausschlaggebend.

Jetzt kann der Rucksack gepackt werden und die Vorfreude beginnen.

Ach ja, Blasenpflaster muss ich noch kaufen. Die gibt es weder plastik- noch müllfrei. Sind aber im Zweifelsfall überlebenswichtig.

Bild: Pixabay

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