Es tut sich was

Als ich Anfang des Jahres damit begonnen habe, mich mit den Themen Müll und Nachhaltigkeit ernsthafter zu beschäftigen, sagte eine Freundin zu mir:

Wow, endlich bin ich nicht mehr der einzige Müllnazi hier!

Ist sie schon längst nicht mehr. In den vergangenen Monaten hat sich einiges getan. Müllvermeidung ist ein salonfähiges Thema und einige Initiativen zeigen, was möglich ist. Um das nach einer längeren Blog-Pause wieder zu zeigen, gibt es hier eine kleine Übersicht über interessante Artikel zum Thema Einwegplastik:

Das Europäische Parlament, die EU Kommission und die Mitgliedstaaten haben vor, Einwegplastik aus der EU zu verbannen. Noch bis Ende des Jahres sollen die Verhandlungen über ein Gesetz abgeschlossen sein, dass dann in nationales Recht umgesetzt werden muss. Mehr auf Zeit Online.

Bis die EU tatsächlich ohne Einwegplastik auskommen muss, wird es noch eine Zeit dauern. Einige lokale Initiativen sind da schon weiter:

  • Rostock will schon ab 2019 kein Wegwerfplastik mehr auf den Veranstaltungen im Stadtgebiet sehen und macht entsprechende Auflagen. Mehr auf bento.de.
  • Auch Sylt will dem Plastikmüll den Kampf ansagen, setzt aber auf freiwillige Ansätze. Vier Bürgermeister haben in einem offenen Brief dazu aufgerufen. Mehr auf shz.de.
  • Kenja hat bereits im Sommer 2017 Plastiktüten verboten. 100 Millionen Tüten kamen bis dahin jährlich in den Umlauf und landeten nicht selten in der Umwelt. Schon nach wenigen Monaten war deutlich weniger Müll zu sehen. Mehr auf stern.de.

Auch Unternehmen sehen das Engagement gegen Plastikmüll als Chance, sich ein nachhaltigeres Image zu verpassen:

  • Ikea verbannt bis 2020 Einwegplastik aus dem Sortiment und seinen Restaurants. Und das ist nur der erste Schritt. Bis 2030 sollen alle verwendeten Materialien aus nachwachsenden oder recycelten Rohstoffen bestehen. Mehr dazu auf Spiegel Online.
  • Rewe will bis 2020 ebenfalls das Einwegplastik aus den Regalen verbannen. Bis 2030 sollen außerdem alle Produkte der Eigenmarken in umweltfreundlichen Verpackungen verkauft werden. Mehr auf handelsblatt.de.
  • Bei Lidl ist schon 2019 Schluss mit Strohhalmen, Tellern, Besteck und Wattestäbchen aus Plastik. Die Lagerbestände werden abverkauft, danach gibt es umweltfreundliche Alternativen zu kaufen. Mehr auf Zeit Online.

 

 

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